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Folgende Geschichte erzählte Theo Hamma. Nach dem Krieg hatten die französischen Besatzer auch das Recht zur
Jagd im Musbacher Wald. Eines Tages hatte ein Offizier im Waldstück Reute
einen Hirsch angeschossen, ihn aber nicht finden können. Er beschrieb
den Jagdpächtern Ernst Schneider und Emil Hamma den Platz, wo er den
Hirsch angeschossen hat und bat sie mit ihrem Hund die Fährte des
angeschossenen Hirsches zu verfolgen und das Tier zu erlegen bzw. ihm das
verendete Tier zu bringen.
Die beiden Jäger suchten den beschriebenen Platz mit Hund ab, fanden
jedoch keinen Hirsch. In etwas weiterer Entfernung hörte Ernst
Schneider dann Geräusche, denen er nachgegangen ist. Kurze
Zeit später fiel einen Schuss. Emil Hamma ging dem nach und
entdeckte Ernst Schneider mit einem erlegten Hirsch, der jedoch nur einen
Einschuss aufwies. Der Hirsch wurde zum Hof transportiert wurde und der
Speisekammer zugeführt.
Als dann einige Tage später der französische Offizier sich nach dem
Hirsch erkundigte, gab Ernst Schneider zur Antwort: "Wir haben keinen
angeschossenen Hirsch gefunden". Dies entsprach der
Wahrheit. |