Wappen von Musbach Obermusbach

Das Lagerbuch von 1667



Im Hauptstaatsarchiv befindet sich das Kopialbuch H102/63 Band 10. Dieses Buch enthält das Lagerbuch des Jahres 1667 vom Kloster Reichenbach.
Den Text soll wir hier in heute leserlicher Form aus der Kurrentschrift original editiert wiedergegeben werden.
Etwa 200 Seiten aus diesem Lagerbuch beschreiben den Ort Obermusbach mit seinen Grenzen, den Rechten der Bürger, die Lage und Größe der Lehenshöfe und die Eigentümer der Höfe und die Höhe ihrer Lehens- und Zehnten-Abgaben.
 
Viele Texte wurden bei der Verfassung des Lagerbuches aus dem Lagerbuch von 1427 und den Vorläuferdokumenten von 1423 übernommen. Vermutlich war zwischenzeitlich, im Jahre 1585, bereits ein neues Lagerbuch entstanden und das hier behandelte Lagerbuch war nur eine Erneuerung des Lagerbuches von 1585, deshalb auch als Erneuerung bezeichnet.
Erforderlich wurde dieses Buch, da der 30jährige Krieg 1648 beendet war, das Kloster aufgelößt, die Bewohner des ehemaligen Kloster reformiert wurden.Vor allen Dingen aber weil sich die Herrschaftsverhältnisse geändert hatten und die neuen Herren die Grafen von Württemberg waren.
Das Kloster wurde in seinen alten Grenzen jetzt als Klosteramt weitergeführt.
 
Da der Umfang für eine Internet-Seite zu umfangreich und unübersichtlich wurde, wird der Text auf mehrere Seiten verteilt.
Links zum Weiterblättern befinden sich am Anfang und Ende jeder Seite.
Jede Seite ist mit einem neuen Untertitel versehen, der den Inhaltsschwerpunkt wiedergibt.
Da im Lagerbuch immer nur die Voerderseite des Blattes nummeriert ist, wurde die Rückseite mit der Nummer der Voerderseite und einem angefügten b, zur Kennzeichnung als Rückseite, versehen.
Der editierte Original-Text ist noch mit Übertragungsfehler behaftet, da die Schrift in Teilen schwer les- und übertragbar ist.
 
Die Textkommentare sind zur Verständlichkeit mit einem kleiner geschriebenen Text kommentiert.
 
Es sind folgende Seiten vorhanden und hier aufrufbar:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Entnommen aus: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H102/63 Bd. 10. Aufgeschrieben von Hans Rehberg.
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