Lagerbuch 1667 Teil 31

Das Lagerbuch von 1667
31. Teil – Der ewig geltende Zins aus der Gemeinde Eigentum, sowie die Haus- und Felderbeschreibung 

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In diesem Teil wird die Lehenszahlung vom Eigentum der Gemeinde geregelt. Hierbei handelt es sich um ein Hofgut, dass sich 1667 im Eigentum der Gemeinde befindet.
Wir wissen nicht, um welchen Hof es sich handelt. Der Beschreibung des ersten Schulhauses von Obermusbach nach handelt es sich hier um das Gebäude, dass später, bis 1842, als Schulhaus genutzt und dann abgerissen wurde.
Original-Text ist noch mit Übertragungsfehler behaftet, da die Schrift in Teilen schwer les- und übertragbar ist.

Obermuespach Öwig Zinnß und Gültten uff Martini. 

Die Gemeindt, zuevor Sebastian Leix,
solle dem Closter Reichenbach jährlich uff Martini zue Öwig beständiger Güeltt raichen, und gehn Reichenbach in das Closter ußer einer Handt und also ohnzertheilt lifern, Geltt genehme Landtswehrung Acht Kreüzer,
Habern sauber und ohnmangelhafft Vier Viertel Horber: bringen württembergisch Meß Zway Simmerin Vierthalben Vierling,
Althennen Eine, und Jungehüener Eines.
Idem. Öwig Zinnß — e. 8 Krz: . 

Seite 538 

Idem, Jährlich Gültt Habern, Vier Viertel Horber: Thuen württembergisch Meß — e. 2 Sr: 3 1/2 Vlg:
Jährlich Althennen — 1.
Jährlich Jungehüener — 1. 
Und wann nachbeschribenes Güetlin Verendert würdt, es geschehe in welchen weg es wolle, solle dem Closter Reichenbach Ein Kreüzer anderthalb Heller Handlohn: und drey Heller Weeglösin, bezahlt werden. e. 
Von ußer und ab: 
Einem Hauß, Hofraiten, Schüren, und ohngefahrlich Ein halben Morgen Seite 538b Bohmgarthen, alles zwischen der gemeinen Gaßen, und dem Weilersteig resp: stehend, und gelegen, stoßen oben uff Christ Weißern, und unden uff die Allmeindt; Der Gartt hatt Garttenrecht. 
Ein Wiß und Ackherveldt das Madt genannt, ohngefahrlich Fünff Morgen, zwischen der Allmeindt und Christ Wintern gelegen, stost oben und unden uff die Allmeindt; Hatt Heürecht. 

Seite 539 

Ist dises Güetlin mit dem Closterambt Reichenbach in der Schatzung verhafftet umb: – :. 

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ENTNOMMEN AUS: HAUPTSTAATSARCHIV STUTTGART, H102/63 BD. 10.

AUFGESCHRIEBEN VON HANS REHBERG.